Kompetenzen für die Zukunftsfähigkeit von Diensten und Einrichtungen in der Hospiz- und Palliativbewegung (copyright dinges/straub)
(Projektinitiator und -partner Dr. Stefan Dinges, Wien)
1. Palliative Care braucht Ethikkompetenz
Entscheidungen am Lebensende werden immer komplexer. Modelle klinischer Ethikberatung leisten hier wertvolle Unterstützung und verhindern Entscheidungsdelegation und -vakuen. Auch in der Hospiz- und Palliativarbeit braucht es Wissen und Kompetenzen, um die notwendigen Entscheidungsprozesse strukturiert und partizipativ zu gestalten.
2. Palliative Care braucht Team- und Organisationsentwicklung
Wird mit Gästen, KlientInnen und PatientInnen eine wertschätzende Kommunikation etabliert, fühlen sich oft auch die Mitglieder -insbesondere in den ehrenamtlichen - Teams angesprochen; sie wünschen die gleiche Kultur im eigenen Team und im eigenen Dienst. Hier können MitarbeiterInnen sich an den gemeinsamen Themen und Werte und somit an der eigenen Weiterentwicklung beteiligen.
3. Palliative Care braucht menschliche Führungskompetenz
Um Menschen am Lebensende kompetent zu begleiten, brauchen die MitarbeiterInnen eine entsprechende Führungskompetenz, die sich alltagssprachlich mit einer umfassenden Steuermann/frau-Kompentenz beschreiben lässt. Hier muss Verantwortung übernommen; es braucht ein Mix aus Bewahren, Anerkennen und Verändern. Letztlich steht die Führung gemeinsam mit den MitarbeiterInnen für eine glaubwürdige Umsetzung einer palliativen Haltung.
Für jedes der drei Felder gilt es, Analyse- und Umsetzungsinstrumente vorzustellen und auszuprobieren. Bei Bedarf lassen sich sicher weiterführende Schritte gemeinsam mit den TeilnehmerInnen entwickeln.
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